Methode und Theorie

Zwergplanet Ceres aus RV-Sicht: Ein Jahr später

Im April und Mai 2015 gab es zwei interessante Sessions auf den Zwergplaneten Ceres. Zum einen wurde das Innenleben von Ceres durchleuchtet, zum anderen die mysteriösen, weißen Flecken auf seiner Oberfläche untersucht. Zu diesem Zeitpunkt war noch nichts Genaueres zu Ceres' Oberflächendetails und Aufbau bekannt, da sich die Raumsonde Dawn noch im Anflug befand...

Ceres - Preview

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7 Tips nicht nur für RV-Lernende

Dass es nicht immer so läuft, wie man gerne möchte, kennt man aus allen Bereichen des Wissens und Schaffens. Das ist auch bei Remote Viewing nicht anders. Aber gerade hier gibt es besonderen Bedarf an Hilfestellungen, schließlich geht es um ganz persönliches Erleben. Besonders allein Lernende suchen Hilfe. Hier ein paar Tips, die sich aus langer Erfahrung herauskristallisiert haben:

1. Nicht nervös werden, wenn es nicht gleich klappt.

Wenn man etwas noch nicht so richtig kann, kommt es überall zu Fehlern, das ist ganz normal. Wenn man den Ablaufplan noch nicht auswendig kann und nachschauen muss, wie es weitergeht, wird man oft aus „der Zone“ gekickt. Weil die linke Hemisphäre wieder entscheidend in Aktion tritt. Deshalb: nicht verzagen, irgendwann kann man das. Besser ist es natürlich, gerade auch am Anfang mit Monitor (Trainer) zu arbeiten, der einem diese Funktion abnimmt. Irgendwann hat man es automatisch drauf!

2. Keinen Leistungsdruck aufbauen!

„Ich muss das hier schaffen, sonst bin ich eine Niete oder muss neue Kurse buchen!“ Völliger Blödsinn und kontraproduktiv. Remote Viewing funktioniert umso besser, je weniger die Ansprüche der linken Gehirnhälfte eine Rolle spielen. Wer (sich) ständig Lernziele formuliert, hat schon verloren. Der Rat: Locker bleiben, das Ergebnis darf keine besondere Rolle spielen. Und wenn man mit jemand zusammenarbeitet, dann kann man auch die Losung ausgeben: „Der Monitor hat schuld!“  Denn Trainer bzw. Monitor sollten dem Viewer die Sicherheit geben, nicht nachdenken zu müssen. (Es gibt übrigens aus diesem Grund eine RV-Tasse mit diesem Spruch im RV-Shop)

Weiterlesen: Sieben Tips für optimales Lernen 

RV-Themen und Diskussionen im Netz

Remote Viewing hat inzwischen natürlich auch außerhalb der RV-Szene seine Spuren hinterlassen. Dabei entstehen nicht nur hartnäckige Irrtümer (siehe hier: RV-Irrtümer) und halbwissende Behauptungen durch Nicht-Viewer, sondern auch durchaus interessante Diskussionen mit durchdachten Fragen und Vorschlägen. Diese Diskussionen finden dabei in YouTube-Kommentaren, sozialen Medien, Skype-Konfis, vor allem aber auch in Grenzwissen-Foren statt. Da man gerade Letztere sehr gut verlinken kann, habe ich hier mal eine kleine Auswahl aus interessanten Diskussionen zusammengestellt (Überschriften anklicken):

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Kann man Remote Viewing zurückziehen?

Eine Gedankenspielerei zur aktuellen Lage. Es ist viel darüber geschrieben worden, welcher faux pas es war, dass RV aus der Geheimhaltung entlassen wurde. "Die Zahnpasta ist aus der Tube und kann nicht zurück!", schrieb Jim Schnabel in seinem Buch. Wirklich?
Stellen wir uns doch einfach mal Folgendes vor: In den Datensätzen, die Edward Snowden aus den Speicherabgründen der NSA herausgeholt hat, befindet sich auch der Vermerk, dass dieser Geheimdienst für die Entwicklung von RV verantwortlich war und zwar finanziell wie auch örtlich. Stimmt sogar. Die letzte RV-Einheit war in Fort Meade stationiert.
Sodann meldet man weiter, dass Remote Viewing eine Methode sei, mit der man sogar die Gedanken jedes Menschen ausspionieren könnte. Und dass das auch funktioniert.

Und letztlich meldet man noch, dass die in Deutschland praktizierenden Remote Viewer für die NSA arbeiten. Man muss ja nichts beweisen.

Würde es etwas ausmachen, wenn man dagegenhielte, dass Letzteres absolut nicht stimmt, und diese Methode jeder, aber auch wirklich jeder lernen kann?
Vielleicht würde diese Information in einer möglicherweise einsetzenden Hexenjagd untergehen. Und dann hätten die Geheimdienste gewonnen. Whistleblowing einmal anders. Man kann mal drüber nachdenken. So rein profilaktisch.

-MJ

Wie entstand eigentlich "ARV"?

Samstag Nachmittag, ein paar Remote Viewer sitzen zusammen, trinken Kaffee oder Tee. Gute Laune wird neben dem Selbstgebackenen herumgereicht.
„Hey, hat jemand Lust auf eine Sportwette?“
Minuten später gibt es drei Teams. Die Monitore beraten sich.
„Was nehmen wir denn diesmal für Verknüpfungen?“
„Hier, ich hab eine schöne Aufnahme von dem neuen Airbus. Den können wir für Mannschaft A nehmen, wenn sie gewinnen!“
„Und hier, die beiden Elefanten in der Steppe, das sind die anderen, wenn sie gewinnen! Und dann nehmen wir für das Unentschieden dieses komische Bauwerk hier, das steht in Sidney!“
Gesagt, getan. Jetzt kann das Viewen losgehen. Für Remote Viewer ein selbstverständlicher Vorgang. Sie nennen es ARV von „Assoziatives Remote Viewing“. Dabei werden bestimmten Ergebnissen oder auch Ereignissen, von denen man nur wissen möchte, ob sie eintreffen, Bilder zugeordnet, die dann diese Ergebnisse repräsentieren. Man viewt also nicht das Ergebnis, sondern die Verknüpfung, sozusagen das Symbol dafür. Der Vorteil liegt darin begründet, dass zum einen die Session recht einfach gehalten werden kann, zum anderen auch alle viewen können, die wissen, dass es um eine Sportwette oder eine andere Resultatfindung geht. Sie sollten nur die Verknüpfungen nicht kennen. ARV eben.

Niemand macht sich (jedenfalls niemand von den Remote Viewern) noch Gedanken darüber, was für ein erstaunlicher Umstand sich hierin verbirgt. Nicht nur, dass man ein Ereignis voraussehen kann, auch der Vorgang, dass sich jemand ein Bild als Symbol für dieses Ereignis gedacht hat. Nur gedacht, denn mehr sind diese „Verknüpfungen“ nicht. Aber es funktioniert! Der Viewer beschreibt in der Session eines oder mehrere Bilder, die mit dem Target an sich nichts zu tun haben.

Wie aber kam „man“ auf eine derart verrückte Technik?

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