Rezensionen

Blick in die Ewigkeit
Die faszinierende Nahtoderfahrung eines Neurochirurgen (Dr. med. Eben Alexander)
von Tabea Z.

Es passiert heutzutage sehr oft, dass wir aufgrund vielfältiger wissenschaftlicher und technischer Fortschritte glauben, alles zu wissen. Besonders in den einzelnen wissenschaftlichen Disziplinen wird man umgarnt von Versuchsaufbauten und Statistiken, die einen glauben machen, es kann nur so sein. Und alles was aus dem Rahmen fällt ist ganz einfach nicht wahr oder nicht möglich.
Auch Dr. med. Eben Alexander „outet“ sich in seinem Buch „Blick in die Ewigkeit“ als einstiger Skeptiker, der als angesehene Größe in den Neurowissenschaften sowohl Nahtoderlebnisse als auch die reichhaltigen Facetten unseres Bewusstseins stark anzweifelte.
Doch wie so oft, und das ist auch bei Remote Viewing der Fall, ändert sich die Meinung schlagartig und nachhaltig, wenn man die Erfahrung selbst macht. Dr. Alexander fiel selbst ins Koma und erlebte eine Reise durch sein Bewusstsein und weit darüber hinaus. Das Unmögliche war plötzlich nicht nur möglich, sondern auch ein fundamentaler Bestandteil unserer gesamten Existenz.
Das unendliche Bewusstsein und die Anbindung an höhere Dimensionen, die uns allen inne wohnt.
Das schöne an diesem Buch ist, dass es aus der Sicht eines renommierten Wissenschaftlers geschrieben wurde, der seine eigene Skepsis unter die Lupe nimmt. Und neben den Erzählungen über seine Nahtoderlebnisse auch aus wissenschaftlicher Perspektive herleitet, warum das Bewusstsein unabhängig vom Körper existiert und was das für unser Weltbild bedeutet – besser gesagt bedeuten muss.
Die Trennung von Wissenschaft und Spiritualität ist nicht länger akzeptabel, deren Verbindung längst überfällig.

Ein kurzer Auszug:
„Fragen zur Seele, zum Leben nach dem Tod, zur Reinkarnation, zu Gott und dem Himmel sind mit den Mitteln der konventionellen Wissenschaft schwer zu beantworten, was dann so gedeutet wurde, dass all das möglicherweise gar nicht existiert.
Desgleichen entzogen sich erweiterte Bewusstseinsphänomene wie Remote Viewing, außersinnliche Wahrnehmung, Psychokinese, Hellsichtigkeit, Telepathie und Vorauswissen hartnäckig einem auf `standardmäßigen` wissenschaftlichen Untersuchungen basierenden Verständnis. Vor meinem Koma zweifelte ich vor allem deshalb an ihrer Richtigkeit, weil ich sie noch nie auf einer tieferen Ebene erfahren hatte und weil sie nicht ohne Weiteres mit meiner vereinfachenden wissenschaftlichen Sicht der Welt in Einklang gebracht werden konnten.
[…] Diejenigen, die behaupten, es gäbe keine Beweise für Phänomene, die auf ein erweitertes Bewusstsein hinweisen, obwohl es überwältigende Belege dafür gibt, sind willentlich unwissend.Sie glauben, dass sie die Wahrheit kennen, ohne sich die Fakten anschauen zu müssen.“
(Blick in die Ewigkeit, Eben Alexander, S. 206f.)

http://www.remoteviewing.de/index.php/angrenzende/e-alexander-blick-in-die-ewigkeit

Eight Martinies Nr. 9 ist erschienen

mit vielen interessanten Beiträgen u.a. von Ingo Swann, Lyn Buchanan, Angela Thomson Smith, Manfred Jelinski u.a. Den kostenlosen Download finden Sie unter:

http://www.eightmartinis.com/eight-martinis-remote-viewing-magazine-issue-9

eight martinis front

Remote Viewing in "Raum und Zeit"

raum+zeit themenheftNun hat sich auch das vielleicht größte der verbliebenen deutschen Magazine mit spekulativer und esoterischer Thematik des Themas Remote Viewing angenommen. Im neuen Sonderheft "Jenseits des Sichtbaren" (116 S., 9,50 €, ab 24.4.2013 im Handel) findet sich auch ein 6-seitiger Artikel zu diesem Thema, der Neues und natürlich auch Altes (wie z.B. die Entstehung der Methode) auf dem heutigen Stand abhandelt. Anhand dieses Heftes kann man unschwer die Position von Remote Viewing in der esoterischen Szene erkennen. Es ist das erste Mal seit ca 15 Jahren, dass ein großes Magazin sich wieder mit diesem Thema befasst. Gerade weil dieser Artikel ohne emotionale Umarmung und spirituelle Versprechen daherkommt, wird es spannend sein, die Resonanz darauf zu registrieren. Hier kann man sicher einiges dazu ablesen, wie sich die öffentliche und esoterische Rezeption zu PSI in den letzten Jahren entwickelt hat.

Internationale Remote Viewing-Nachrichten

Erfreut kann man feststellen, dass sich nicht nur allgemein die "RV-Szene" vergrößert, sondern dass es auch immer mehr unabhängige, ernsthafte, kompetente und nicht primär irgendeinem Profit verpflichtete Nachrichtenwege gibt. Wer "Eight Martinis", das englische Online-Magazin kennt, hat es in den letzten Jahren sicher schätzen gelernt. Mit drei bis vier Ausgaben ist es natürlich nicht "up to date" sondern enthält eher zeitlose Erfahrungs- und Forschungsbeiträge.
Dieses Problems war sich der Macher Daz Smith sicher bewusst, denn parallel dazu verwaltet er einen Blog, der sich NUR um aktuelle Informationen aus der internationalen Szene kümmert. Wer also englisch kann und wissen will, was über die Grenzen unseres Landes hinweg passiert, ist mit dieser Präsenz sehr gut bedient.

http://www.remoteviewed.com/blog/index.php/remote-viewing-news-blogs-week-ending-29-march-2013/

Neu: Das Remote Viewer-Magazin "8 Martinis", jetzt Nummer 8, ist online
(Review von Manfred Jelinski)

Seit Dezember 2012 ist die bisher dickste Ausgabe von Eight Martinis, dem englischen RV-Magazin als Download erhältlich. Der Inhalt ist wirklich prall: eine bunte Mischung aus historischen Artikeln und „state of the art“ des Remote Viewing.
Als erstes finden wir einen mit RV aufgearbeiteten Mordfall aus USA von 2006. Und man bemerkt sofort den Unterschied zu Deutschland: Hier würde nie ein leitender Polizeibeamter sagen, „oh, wow, this is more than I expected!“ Hier würde man als Spinner oder Verdächtiger eingestuft.
Als nächstes referiert Lyn Buchanan über die Probleme von Voraussagen mittels Remote Viewing. Er kommt zu den gleichen Ergebnissen wie schon vor ihm Ed Dames 1995 mit seinen „Milestones“, aber es ist, wie immer bei Lyn, unterhaltsam erzählt.
Wieder mal Zeit zu feiern, freuen wir uns über „40 Jahre Remote Viewing“ , Lorrie Kazan freut sich mit den Anwesenden bei der IRVA-Konferenz 2012 in Las Vegas und gibt auch die Zusammenfassungen einiger Reden wieder, zum Beispiel von Lyn Buchanan über Remote Influence und Tom McNear über „Life in the center lane“.
Natürlich sind es in der Hauptsache die „old cracks“, die das Programm bestreiten und Herausgeber Daz Smith hat auch wieder einige historische Dokumente und Artikel aus dem Archiv befreit, (PEAR-Experiment und Ingo Swann 1995) aber auch einige neuere Beiträge von unbekannteren Autoren haben in das Magazin gefunden
Einen sehr langen und mit vielen Beispielen garnierten Artikel liefert Teresa Frisch zu einer grundsätzlichen Aufarbeituzng der Möglichkeiten von Remote Viewing und deren Akzeptanz.
Den Abschluss bildet ein Artikel aus Deutschland von unserem beliebten RV-Team Stefan und Benny, die sogar die jüngsten Autoren scheinen, selbst wenn man ihre Jahre zusammenzählt. Ihr Artikel über Bewusstseins-Targets, basierend auf ihrem Vortrag in Erfurt 2012 siedelt sich durchaus auf dem Niveau des Magazins an. Deutsche Fans mögen hier vielleicht so den Höhepunkt am Schluss sehen.
Insgesamt kann man sagen: absolut interessant und lesenswert, ein Muss für aktive Remote Viewer. Free Download!