Rezensionen

Wir sind PSI-Spione!

Nun ist das Buch von Ed Dames "Tell Me What You See" auch auf Deutsch erschienen: "Ich war Psi-Spion!" Eine Rezension finden Sie auf Seite 4. Das Buch zum Kaufen im Remote Viewers Store.

tell meLeseprobe aus der Rezension:
Ed Dames neues Buch „Tell me what you see“ ist nun in deutsch erschienen („Ich war PSI-Spion“) und wird einige Verwirrung stiften. Über die durchaus spannend geschriebene Darstellung hinaus hinterlässt es den Leser in erheblicher Verunsicherung.
Man kennt Ed Dames, den angeblich „bekanntesten Remote Viewer der US-Army“ als „Dr. Doom“, als Verkünder des Weltunterganges 1997, 1998, 2000 und 2012 durch jeweils unterschiedliche Ursachen, als „harten Hund“, Major der US-Army, sowie als Verbreiter jener Hellsehtechnik, die der Erfinder Ingo Swann schon 1971 „Remote Viewing“ nannte. Als ob dies nicht genug sei, entbietet sich der Autor nun als traumatisiertes, sensibles Kind, von einem vergewaltigenden Vater täglich schlimm verprügelt, der nach einer Rabaukenzeit in der Schule endlich in der Armee Berufung und Bedeutung fand. Das Wohl der Amerikaner, seine „Mission“ geht ihm über alles. Er ist nationalistisch bis ins Mark. Hierzulande würde man ihn rechts von der CSU einordnen und sich so seine Gedanken machen. Aber in USA ist diese Einstellung wohlgelitten. Da ist er ein ehrenhafter american boy.
Trotzdem gibt sich Dames als Revolutionär, er möchte den Bürokraten und Skeptikern eins auswischen und vor allem entführte Kinder und gefangene (amerikanische) Soldaten aus misslichen Situationen retten.

 

Deutsche Remote Viewer schreiben für "Eight Martinis"

Die neue Ausgabe (Nr.8) des englischen Remote Viewing Magazins "8 Martinis" von Daz Smith, der seit über drei Jahren dieses Periodikum zusammenstellt, ist gerade erschienen und zum freien Download bereit. Diesmal ist auch ein deutscher Beitrag enthalten, der schon einige Beachtung erlangt hat. Vielleicht werden sich einige an den Vortrag "Bewusstsein als RV-Target" von Benny und Stefan in Erfurt erinnern. Die beiden Forscher haben inzwischen weitergemacht und legen nun den neuesten Stand ihrer Arbeit vor. Es gab schon kurz nach Erscheinen interessierte Kommentare. Die RV-Akademie wird sich auch weiter bemühen, deutsche Beiträge international einzubringen.

http://www.eightmartinis.com/

DIE BAR AM ENDE DES UNIVERSUMS - 3. ANFLUG

Bar 3 coverDie Bar am Ende des Universums, der Titel natürlich eine Verbeugung vor dem größten Philosophen des 20. Jahrhunderts, ist nun eine kleine Institution geworden. Das älteste Periodikum der RV-Szene, in Printform sogar international, hat endlich seinen "dritten Anflug" vollzogen. Ein recht dickes Softcover, in dem auf 250 Seiten 11 verschiedene Remote Viewer "auspacken", was sie im Laderaum ihres Raumschiffes haben-. Man könnte sagen, es sei das beste, tiefschürfendste Barbuch bisher, aber das liegt vielleicht nur daran, dass sich die "Szene" entwickelt hat. Die praktischen Ergebnisse und die ambitionierten Projekte treten in den Vordergrund. Aber auch der Aspekt "Wie wurde ich Remote Viewer" kommt zu seinem Recht: Der Bericht von Tabea Z. über ihr Remote Viewing-Praktikum ist nicht nur unterhaltsam und spannend, sondern lässt auch tiefe Einblicke in den Prozess des persönlichen Wandels zu, den ein Mensch erlebt, wenn er Remote Viewing begegnet. Wahrscheinlich hat jeder seinen Lieblingsbeitrag, es ist für jeden etwas dabei. Mein Favorit ist die "Entzauberung" der "Sonnen-UFOs" durch Marco Kuntzsch. Ein schönes Beispiel der Anwendung von RV in der Praxis.

"Die Bar am Ende des Universums, 3. Anflug 2011", ISBN: 978-3-933305-22-0, 250 S., € 17,80.
Auch als E-Book erhältlich: ISBN: 978-3-933305-91-6, € 7,99.

Vorsicht: Satire!
2012 - Die Rettung vor dem Weltuntergang!
Wenn nicht, garantiert Geld zurück

Haben Sie auch so gestrichen die Nase voll von diesen nervigen 2012-Prophezeiungen? Nicht nur die gläubigen Jünger aller Offenbarungen, nein auch berechnende Geschäftemacher überschwemmen den Markt mit Drohungen über den Weltuntergang und Büchern dazu: das Geschäft mit der Angst und dem Unwägbaren boomt! Braucht man da nicht ein befreiendes Auflachen oder ein satirisches Geschenk für die ganzen Gläubigen, die dem Untergangswahn anheimfallen? Hier ein schönes Geschenk für Silvester, Ostern, Pfingsten und Geburtstag und auch mal so nebenbei zum Zurück-auf-den-Boden-holen. Allerdings bleibt wieder die Befürchtung, dass einige auch das ernst nehmen werden! Nun, nicht allen ist zu helfen. Aber das Buch ist mit dem Golddruck wirklich schön und fässt sich auch edel an. Man kriegt also etwas fürs ganze Sensorfeld. Und Vorsicht: Lesen Sie erst die AGB`s. Hier der Werbetext, der sagt eigentlich alles:
2012 TitelDieses Buch macht Lust auf Weltuntergang … natürlich nur, wenn man sich an Bord eines der venusischen Rettungsschiffe befindet, die am 21. 12.2012 alle die jenigen aufnehmen, die sich rechtzeitig in den Besitz eines Boarding-Passes gebracht haben. Die Frage, wie man an solch ein Ticket herankommt, ist einfach zu beantworten: Sie brauchen sich nur dieses Buch zu kaufen, es enthält Ihre persönliche, nummerierte und limitierte Fahrkarte zur Venus, wenn der geplante Untergang der Erde vollzogen wird.
Versäumen Sie den Abflug nicht und vor allem nicht dieses Buch: Sie würden sich für den Rest Ihres Lebens ärgern!
Dieses Buch ist nicht nur ungeheuer wertvoll, es fühlt sich auch verdammt gut an - wenn man es hat!

ISBN: 978-3933305-50-3
18,95

Guido Schmidt: Schatzsucher der Matrix

Schiffe, Schmuck und Straftäter - graben oder tauchen?

Es ist schon etwas her, dass dieses Buch veröffentlicht wurde, aber wenn man so die RV-Szene besieht, hat es noch nichts an Aktualität verloren. Anders als bei Sportwetten oder Aktienkursen ist eigentlich jeder einmal von dem Problem betroffen, etwas verloren zu haben. Es muss ja nicht die unersetzliche Diamantbrosche, das Familienerbstück sein. Viele Dinge, die für den Lebensablauf enorm wichtig sind, Schlüssel, Autopapiere oder auch nur die Brille gehen jeden Tag einmal kurz "verloren". Wenn es länger dauert, sie wiederzufinden, wird es ernst. Was soll ich tun? Guido Schmidt zeigt auf, dass RV durchaus für den Alltag tauglich ist. Schätze kann man immernoch suchen, wenn überhaupt etwas Wahres dran ist. Aber auch das ist mit RV zu klären. Kritisch wurde es für ihn nur in der Zusammenarbeit mit der Polizei. Abgesehen davon, dass hier überwiegend eine große Skepsis gegenüber der Methode herrscht, der Autor kommt zu der Einsicht, dass es vergebliche Liebesmühe ist, weil die beschafften Indizien sowieso vor Gericht nicht verwendet werden können.
Obwohl der Autor ein wenig Anlauf braucht, um thematisch in Fahrt zu kommen, man findet einige wichtige Erhellungen für die Anwendung von RV im Alltag.
PdN

Schatzsucher der Matrix, 190 S., gebunden, ISBN 978-3-933305-19-0, € 17,80