Leserbriefe
Fragen, Wünsche und Mitteilungen an die Redaktion
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Leserbrief von Roland Becker aus Ulm

Eine sehr informative Seite mit vielen interessanten Beiträgen, auch für mich als Anfänger. Jedoch finde ich sie leider noch etwas unübersichtlich. Aber das schreckt mich nicht ab: was ich lesen will, finde ich auch! Besonders empfehlen kann ich den Blog von Viewerin Tabea.

Leserbrief von Benny Pamp
zum Artikel: "Darf Remote Viewing Spaß machen?"
von Manfred Jelinski auf Homepage der Remote Viewing-Akademie

 Wenn ich ein altes Vorurteil im Bezug auf Deutschland ausbuddeln darf, so neigen unsere europäischen Freunde in den meisten Fällen dazu, alles und jeden in Anzug und Krawatte stecken zu wollen. Der Begriff  "german fear" ist weltberühmt und das nicht ohne Grund. Der berüchtigte Antrag auf den Antrag für den Antrag auf einen Antrag – es darf bloß kein Fehler passieren, alles muss perfekt sein. Nur verheddern sich die meisten in Ihrer Ernsthaftigkeit bis sie völlig den Überblick verloren haben. Und dann ist die ganze schöne Perfektion futsch!

Ich befürchte, dass auch Remote Viewing mehr und mehr in die Klauen der wandelnden Aktenschränke gerät. Die "german Angst" ist hier völlig fehl am Platze, vorrausgesetzt, man schlägt nicht in Extreme aus, wie wir Menschen es gerne tun. Niemand sagt, dass eine ernste Sache (und dazu gehören fast alle Aspekte im Leben, auch RV,) mit Extasy vollgepumpt und zum Vergnügungspark umfunktioniert werden soll. Wie Mutter immer sagte: "Finde das gelbe vom Ei!", also die goldene Mitte!

Ich persönlich mache fast alle zwei bis drei Tage eine Session, also ca. 90 Sessions pro Jahr.
Diese Ausdauer wäre völlig unmöglich, wenn ich mir vor jeder Session den letzten Tropfen Dopamin aus dem Körper pumpen lassen würde. Remote Viewing ist natürlich eine ernsthafte Sache aber keineswegs eine Beerdigung (und selbst diese können sehr erheiternd sein). Es ist schon dutzende Male innerhalb einer Session, sowohl als Monitor als auch als Viewer passiert, dass ich herzhaft gelacht habe und meinen Gegenüber auch gern mal verschaukel. Genau das hält einen bei der Stange, es fördert die Ausdauer weil man sich gerade bei schwierigen und manchmal auch emotional bedrückenden Targets ein wenig Luft machen kann. Dadurch steigt die Leistungsbereitschaft und die Qualität der Ergebnisse.

Denn so entledigt man sich emotionaler Eindrücken und verwurstet sie nicht in die Session. Abgesehen davon führt es dazu, dass RV nicht zur unangenehmen "Pflicht" wird und man es weiterhin gerne tut.

Mein Fazit also; je wichtiger eine Sache ist bzw. je weniger Fehler gemacht werden dürfen, desto wertvoller ist es, leichtsinnig sein zu können!

Danke für den Beitrag Manfred, ich finde der ist sehr wichtig! (nicht nur bezüglich RV)

(Benny Pamp schreibt auch für das internationale RV-Magazin "Eight Martinis"