Kolumne

Zertifizierung von Remote Viewern notwendig?

Von Christan Rotz

Die erste Frage ist: Wofür ist ein Zertifikat beim Remote Viewing notwendig?
Wir leben in einer Zeit, in der man für alles eine Ausbildung braucht. In den meisten Berufen muss man sich eine Sache drei Jahre anschauen, bevor man sagen kann, dass man eine Ausbildung hat.
Ohne Ausbildung darf man diesen Beruf normal nicht nachgehen. Das hat mein Verständnis, wenn es dabei um Menschenleben gehen kann. Meinen Herd in der Küche lasse ich auch nur von einem ausgebildeten Elektriker anschließen. Warum? Wenn es bei mir in der Küche wegen des Ofens zu einem Feuer kommt und ich den Ofen selbst angeschlossen hätte und das noch ohne Ausbildung, würde sicher keine Versicherung den Schaden ersetzen.

Ich sehe eine Ausbildung zum Remote Viewer nicht als schlecht an. Ich halte es allerdings nicht für notwendig, Ausgebildeten ein Etikett zu geben mit dem der Ausgebildete Remote Viewer sich dann etwas einbildet. Ein Schulzeugnis sagt nichts über einen Schüler aus, dies sollten die meisten bereits wissen. Was ich für Sinnvoller halte wäre ein Siegel welches für Seriosität steht.

Welcher Anbieter ist aber seriös? Das ist eine der ersten Fragen, wenn man beginnt, sich mit Remote Viewing zu beschäftigen.
Die nächste Frage wäre, wer darf so ein Siegel überhaupt vergeben?

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