CovBilo kleinNeues Lehrbuch: Themenheft über Bilokation

Nach über zwei Jahrzehnten Verbreitung der Remote Viewing-Methode in Deutschland scheint doch schon alles zum Thema Theorie und Praxis des Remote Viewing gesagt zu sein, oder? Inzwischen ist eine große Anzahl von Ausgebildeten in der praktischen Arbeit und Nutzung angekommen. Und dort benötigen sie Erfahrungen, die sie so schnell nicht selbst machen können und Anregungen für das Bewältigen neu auftauchender Problemstellungen.
Diese Themenheftreihe soll Vertiefungen jeweils zu bestimmten Stichworten und Bereichen der Praxis in möglichst vielen Beispielen liefern. Am besten lernt man aus Fehlern, vorausgesetzt, man übersteht sie unbeschadet. Mit den Erlebnissen anderer ist man besser gerüstet, wenn ein ähnlicher Umstand in der eigenen Performance auftritt. Wenn einem noch nie etwas passiert ist, heißt das nicht, dass einem nie etwas passiert.

Themenheft 1 befasst sich mit dem Phänomen der Bilokation, das besonders für Unerfahrene schnell zu gefährlichen Situationen führen kann.

Die Reihe wird mit wichtigen Einzelthemen aus dem Anwenderbereich fortgesetzt.

Das Lehrbuch 1 von M. Jelinski bekommt ein Update

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Nach ungefähr 17 Jahren kann es schon mal eine neue Ausgabe geben. Schließlich ist die Forschung in dieser Zeit nicht müßig gewesen und hat besonders im Bereich Gehirnleistung, aber auch in der Quantenphysik entscheidende Hinweise geliefert, die das wieso und weshalb wdeiter aufklären. Deshalb ist das gute alte Lehrbuch auch um 20 Seiten erweitert worden und ca. 40 Seiten wurden umgeschrieben. Dazu ein neues Cover, damit man weiß, welche Azusgabe man in den Händen hält.

Für diesen Umstand ist von der Buchbranxche eine neue ISBN-Nummer vorgesehen, was im Prinzip einer Neuerscheinung gleichkommt. Soweit vorhanden, werden aber noch Restmengen der alten Ausgabe zu einem reduzierten Preis abverkauft, solange der Vorrat reicht.

 

WISSENSCHAFTLICHE
ERFORSCHUNG VON RV
IN DEUTSCHLAND -
TEIL 1

von Maximilian Müller

Seit 1996 beschäftigen sich Menschen in Deutschland aktiv mit der systematischen Methode des Coordinate Remote Viewing (CRV). Aber wie steht es eigentlich um die wissenschaftliche Erforschung dieser Technik in Deutschland? Mit anderen Worten: Beschäftigen sich auch Wissenschaftler (Definition: Personen mit abgeschlossener Hochschulbildung, die im Bereich der Wissenschaft tätig sind) mit RV und speziell dem CRV - Protokoll?

Hier muss nüchtern festgestellt werden, dass parapsychologische Forschung im Allgemeinen an deutschen Hochschulen oder wissenschaftlichen Instituten so gut wie nicht stattfindet. Am ehesten noch wäre das Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP) in Freiburg i.Br. zu nennen, welches auch gemäß der Vorgaben seines Gründers Hans Bender offiziell zu unkonventionellen Themen Forschung betreibt. Ansonsten gibt es noch eine Reihe von akademischen Einzelpersonen, die neben ihren konventionellen Tätigkeiten an Hochschulen, auch parapsychologische Experimente durchführen. Einen offiziellen Lehrstuhl für anomale Psychologie oder Parapsychologie gibt es an deutschen Universitäten allerdings nicht.

Wenn man konkret die RV-Forschung an deutschen Wissenschaftsinstitutionen betrachtet, wird es nicht unbedingt besser. Am IGPP gab es natürlich von Beginn (1950) an Experimente zu außersinnlicher Wahrnehmung, wobei im Prinzip der gleiche Informationsweg angesprochen wird wie bei RV. Jedoch wissen wir bereits aus der parapsychologischen Grundlagenforschung, dass unsystematische Psi-Anwendungen nur kleine Effekte hervorbringen, die erst bei vielen Versuchsdurchgängen statistische Signifikanz erreichen. Fakt ist, dass die systematische Methode des CRV - Protokolls nicht in früheren Experimenten am IGPP zum Einsatz kam. Besonders die Abläufe und Mechanismen des Protokolls sind jedoch hauptverantwortlich für die Effektivität der Methode. Darüber hinaus definiert sich RV nach Auffassung vieler Experten (darunter Paul H. Smith und Manfred Jelinski) gerade durch die Verwendung des Protokolls und grenzt es damit von anderen unsystematischen Psi - Methoden ab. Würde man dieses Kriterium zur Beurteilung der RV-Forschung in Deutschland heranziehen, dann hätte an deutschen Hochschulen und wissenschaftlichen Instituten bis 2016 noch nie tatsächliche RV-Forschung stattgefunden!

Im Sommer 2016 ermöglichte mir Dr. Marc Wittmann, ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des IGPP, ein Praktikum als Teil meines Psychologiestudiums. In dieser Zeit führten wir gemeinsam die erste RV-Studie in Deutschland nach dem CRV-Protokoll durch. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift für Anomalistik veröffentlicht (PDF: https://www.anomalistik.de/images/pdf/zfa/zfa2017_12_083_mueller_wittmann.pdf . Im darauffolgenden Jahr entstanden zwei weitere Studien, darunter die Studie, mit der wir (Maximilian Müller, Laura Arndt, Marc Wittmann) den Warcollier Preis der International Remote Viewing Association (IRVA) gewonnen haben  Im Dezember 2017 reichte ich dann meine Bachelor-Arbeit mit dem Titel Remote Viewing: Proof of Principlean der Helmut Schmidt Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg ein - die erste Arbeit über RV, die gleichzeitig zum akademischen Grad Bachelor of Scienceim Fach Psychologie qualifizierte. Im Herbst 2018 entsteht dann bereits die nächste Bachelor-Arbeit von Laura Arndt mit dem Titel Associative Remote Viewing: Proof of Principleund 2019 voraussichtlich meine Master-Arbeit über praktische Anwendungen des CRV-Protokolls zur unkonventionellen Informationsgewinnung.

Pionier der RV- und Gehirnforschung verstorben

Am 28. Juni9 2018 verstarb nach langer Krankheit der Gehirnforscher und Therapeut Günter Haffelder. Bereits seit über 20 Jahren stellt sein Institut eine sehr erfolgreiche, non-invasive Methode gegen cerebrale Leistungsschwäche, Störungen und Schäden von Verletzungen zur Verfügung. Lernschwäche, Verhaltensprobleme, Optimierung von Sportlern und Wiederherstellung von Schlaganfallpatienten waren die Haupteinsatzgebiete.
Der Remote Viewing-Forschung half er seit 1997 mit ersten und weiteren Erklärungsmodellen, die weit über die amerikanischen Ansätze hinausgingen. Zuletzt war er in der Erforschung von "Geisteskrankheiten" tätig, die er als messbare und somit korrigierbare Programmprobleme des Gehirns definierte. Die Remote Viewer-Gemeinschaft trauert um einen innovativen Kopf und einen lieben Freund.
Durch die Wirren der Erbschaftregelung ist leider das Stammhaus in der Stuttgarter Straße geschlossen worden. Dennoch wird die Arbeit durch die jahrzehntelang erprobte Stammbesatzung weitergeführt. Günter Haffelder gründete vor seinem Tod noch den gemeinnützigen Verein NEUROSCIENCE und ART e.V. und verfügte die Weiterarbeit unter diesem Dach. Interessenten erreichen diesen unter der Adresse Christl Brucher, Kallestr. 5, 70469 Stuttgart-Feuerbach, Tel. 0711-88219710. Interessenten können dem Verein zur Unterstützung der Arbeit auch beitreten. Sie erreichen das Büro auch Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder mobil unter 0170-8074454 oder 0172-6409330 (Huber).                

Interviews und Vorträge gibt es auf Youtube, auch dem Kanal der RV-Akademie ist er zu finden.

Manfred Jelinski

Regionaltreffen in Köln war "supergut"

 "Das hat supergut geklappt!", kommentierte Malte Pätzold-Jakob das Mitsommertreffen am 21. Juni.
Besonders gut kam die Anwesenheit von Robert Riedzek mittels Bild-Ton-Liveschaltung über Skype auf der Großbildwand an.

"Mit dem Robert, das war phänomenal! Man konnte ihm Fragen über Remote Viewing im professionellen Einsatz stellen!", begeisterte sich der Veranstaler.

Selbstverständlich wurden auch einige Sessions gemacht und für den nächsten Termin am 26. Juli 2018 kündigte der Veranstalter eine Live-Präsenz von Maximilian Müller an, der seine wissenschaftlichen Untersuchungen zu Remote Viewing und dabei auch seinen Gewinn des IRVA-Wettbewerbs für wissenschaftliche Arbeiten erläutern wird.