Forschung und Praxis

Codiert in der Linie - Interpretation des Ideogramms

Unser Erfahrung nach kommt es immer wieder vor, dass man als Monitor direkt mit dem Hinzeichnen des Ideogramms sehen kann, ob der Viewer on target ist. Noch bevor die ersten Eindrücke zu Papier gebracht sind. Dabei ist es erstaunlich zu sehen, wie das Wesentliche eines Targets direkt im Ideogramm codiert sein kann, was so weit geht, dass wichtige Aspekte im Target direkt hingezeichnet werden, ohne dass dies dem Viewer bewusst ist. Als Monitor kann man dabei schon hibbelig werden, denn es bedeutet für beide: Man kann sich auf eine interessante Session freuen.

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Session zu einem Wohnungseinbruch – Was tun mit den Ergebnissen?

Im Herbst 2019 brach man in eine Mietswohnung im Erdgeschoss unseres Hauses ein. Wir leben eigentlich in einem kleinen, beschaulichen Städtchen, in dem die Welt auf den ersten Blick noch in Ordnung scheint. Zahlreiche Touristen kommen Jahr für Jahr, auch aus Fernost, um unsere mittelalterliche Innenstadt zu bewundern. Leider gibt es auch hier kriminelle Aktivitäten, meist von Banden organisiert und durchgeführt. Einbrüche, Enkel-Trick-Betrügereien und weitere Verbrechen gibt es hier, vermutlich wie überall. Nun denn, schließlich traf es die Mietswohnung im Erdgeschoss.

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Fell - Wenn das Target unattraktiv ist

Im Laufe des RV-Trainings kommt es, wie alle wissen, die schon ein bisschen Erfahrung mit dem Üben haben, durchaus mal vor, dass man ein Target nicht trifft – oder das zumindest meint. Oft ist es dann aber tatsächlich so, dass man sich zwar im Zielgebiet befunden hat, das Interesse des Viewers aber von etwas anderem als dem Target stärker angesprochen wurde. Damit man nach Öffnen des Umschlags nicht frustriert alles in die Ecke wirft, lohnt es sich also, das Target näher zu betrachten und es zeigt sich auch, warum Bilder aus dem eigenen Fotoalbum vor allem für den Anfang eine gute Wahl sind.

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Erfahrungsbericht: Targetkontamination

Das Wunderbare an Remote Viewing ist die (in den meisten Fällen wohl) sehr lang anhaltende Faszination dafür, etwas zu können, das die meisten für ein Fantasieprodukt der Science-Fiction-Literatur hielten und noch immer halten. Doch auch wenn es lange dauert, so geht die Faszination irgendwann in Staunen, dann in Verwunderung und letztlich möglicherweise in stille Akzeptanz über. Aber Remote Viewing wäre nicht Remote Viewing, wenn es nicht immer mal wieder Phänomene bereit hielte, über die man sich dann doch wieder ungläubig die Augen reibt. Ein solches Phänomen ist die Kontamination des Targets mit Gedanken des Monitors.

Worum gehts? Steht eine RV Session an, bereitet der Monitor (oder der Targeter) das Target vor. Dabei gibt es einige Grundregeln zu beachten. Unter anderem sollte der Monitor ein einmal feststehendes Target nicht mehr ändern; außerdem sollte er sich gedanklich auf das ausgewählte Target konzentrieren, und nicht an ein anderes Target denken. Andernfalls kann es passieren, dass der Viewer Daten zu dem verworfenen Target bzw. zu dem gedachten Target erhält. Das Target im Umschlag ist dann kontaminiert mit anderen Daten, die nicht dazu gehören. Eine erfolgreiche Session wird dann schnell schwierig bis unmöglich.

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