Kolumne

29.03.2020 - Sonntag

QAnon und die goldenen Zeiten

Ich hoffe ihr habt auch die beiden vergangenen schönen Tage genutzt, um Sonne zu tanken und euch um die wichtigen Dinge des eigenen Lebens zu kümmern, so ohne Corona-Hype.

In diesen Tagen, bekamen wir über „Was läuft …“ eine Nachricht, die uns das Ende aller Sorgen und die goldene Zeiten versprach.

Mein erster Gedanke war, es handelt sich um eine Werbebotschaft welcher Kirche auch immer, die haben ja auch gerade nicht so viel zu tun, zumindest hier in Europa.

Der Absender war QAnon oder einfach „Q“. Aha, dachte ich, der Papst verbreitet Nachrichten unter Pseudonym, so kann man den Fake-News Vorwurf genial umgehen … SUPER!

Wie D. Trump nur besser. Meine Neugier war geweckt.

Weiterlesen: RR - Blog zu neuen Ufern

 25.03.2020 – Mittwoch

Berliner Fledermäuse und abflachende Exponentialfunktionen (Eine Satire).

Prof. Dr. C. Droste ist ein Held. Er kämpft gegen der/die/das Virus. Ich habe noch mal nachgeschaut, es heißt korrekt das Virus. Wenn die Welt schon untergeht, dann zumindest rechtschreiblich korrekt.

Unser Held hat einen Test entwickelt, gegen das Virus, das ist gut. Aber schon 2003, das ist … na ja.

Zu dieser Zeit war das SARS-Virus aktiv und dabei die Menschheit auszulöschen, was, wie wir wissen auch gelang, bei den Vögeln lief es ähnlich und bei den Schweinen auch, deshalb bin ich Vegetarier, aber dies nur am Rande.

Zu dieser Zeit, als die Menschheit noch existierte, informierte sich unser Held vor Ort in China, als dieses Land noch existierte, über die Zustände bei den dortigen Viren. Es wurde festgestellt, dass Fledermäuse diese Viren haben und auch übertragen, manchmal auch auf Menschen, die aber kaum was davon merken, meist gar nicht. Fledermausviren und Menschen, dass passt irgendwie nicht so richtig, soweit meine Interpretation der Studie unseres Helden, als die Menschheit noch existierte.

Da wir jetzt wissen, dass der Export von Fledermäusen aus China kaum möglich ist, da diese kleinen Tierchen dort als Delikatesse gelten, wurden ausgesuchte Exemplare auf den Weg nach Europa geschickt (Annahme des Verfassers). Leider kamen die fledernden Mäuse nie in Europa an.

Unser Held kam auf eine Idee, die man nur als super bezeichnen konnte. Er hatte bemerkt, dass es auch in Europa Fledermäuse gibt und suchte hier das SARS-Virus und wurde fündig.

Der Test konnte entwickelt werden, ohne die Chinesen beim Essen zu stören.

In seiner Studie äußerte unser Held eine Vermutung: vermutlich könnte der Test auch in China eingesetzt werden, in 2003 konnte das nicht mehr geschehen, die „Pandemie“ war vorbei und die Menschheit war verschwunden.

Na ja, so doll war der Test dann auch nicht, er hatte eine Treffsicherheit von knapp unter 50%, aber wer will schon immer eine Münze werfen, die könnte ja infiziert sein.

Europäische Fledermäuse (vielleicht sogar deutsche Fledermäuse, wer will denn schon nach Transsilvanien reisen, um Fledermäuse zu jagen, Annahme des Verfassers) waren demnach die Basis für den Test.

Und das geschah vor langer, langer Zeit, im Jahre 2003.

Nachdem sich die Menschheit, wie im bekannten Hasenlied, wieder aufgerappelt hatte und sich besann, verschlief der Test viele Jahre im Kühlschrank unseres Helden und wartete auf seinen Weckruf bis Januar 2020 in Wuhan, in China.

Die Vermutung unseres Helden wurde zu Tatsache, das Testen begann und die daraus folgenden Aktivitäten spüren wir aktuell.

Die heutigen Informationen zur Ausbreitung des C-Viruses seitens des RKI waren sehr positiv. Die Exponentialfunktion (der exponentielle Verlauf, Annahme des Verfassers), flacht sich ab, zum Beweis wurde das Bild einer Verteilungsfunktion präsentiert.  

Hatte ich bei meiner Statistikprüfung nach drei Semestern Statistik meinem Professor eine solche Interpretation des Sachverhaltes vorgelegt, hätte sich vermutlich seine Lebenskurve rapide abgeflacht, einfach ausgedrückt, er hätte sich totgelacht.

Dafür hätte es mehrere Gründe geben können.

  • Eine Exponentialfunktion kann sich nicht abflachen (wenn eine Funktion diesen Verlauf hat, ist es keine Exponentialfunktion)
  • Eine Verteilungsfunktion ist keine Exponentialfunktion, kann aber „flacher“ werden
  • Ich habe keine Ahnung von der Materie und habe deshalb mein Glück versucht, indem ich einen Beitrag zur allgemeinen Erheiterung leiste, um zumindest hier auf das Ergebnis „bestanden“ zu hoffen.

Mit den Besten Grüßen an das RKI.

Dann bis morgen.

RR

 

24.03.2020 – Dienstag

Wie etablieren sich denn nun die von uns wahrgenommenen Auswirkungen in unserer Lebenswirklichkeit?

Die Konflikte zwischen den natürlichen Abläufen und der immer komplexer werdenden „virtuellen“ Wirklichkeit treiben auf ein energetisches Ungleichgewicht zu.

Legen wir die nicht-aristotelische-Logik an, werden aus einer Vielzahl von kleinen Unstimmigkeiten, die wir nicht bemerken immer größere Unstimmigkeiten, die sich erst in kleinen Erschütterungen bemerkbar machen, wie beispielweise Liquiditätsengpässe bei der Deutschen Bank, oder ungewöhnliche politische Entscheidungen wie beispielweise die Pkw-Maut für Deutschland.

Größere Erschütterungen sind dann beispielweise große Probleme bei der Umsetzung der „Energiewende“, CO2-Steuern, Greta und ihre springenden Freunde usw. und dies dann auch noch in den unterschiedlichen Ausprägungen weltweit, denken wir an die Geldpolitik von FED und EZB.

Mit den herkömmlichen und für funktionsfähig gehaltenen Werkzeugen funktioniert die Eindämmung der in die (vermeintlich) falsche Richtung laufende Entwicklung nicht mehr.  

Die Administratoren (Politiker und Funktionseliten) des Systems kommen immer mehr in Bedrängnis und können ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen und die erwarteten Ergebnisse liefern. Das gesamte System scheint aus dem Ruder zu laufen.

Weiterlesen: Kolumne von RR - 3.Ausgabe

23.03.2020 – Montag

… und ihr denkt es geht um einen Virus … (Teil1)

Bei meinen Gedanken, die eher skeptisch waren, als es um das Thema ging, eine neue Weltordnung zu etablieren, bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich wohl eher um eine Art Notfallmanagement handelt, bei dem dann auch aus Situationen heraus kleine oder auch größere Fehler der agierenden Menschen gemacht werden, die dann zu entsprechenden Auswirkungen führen.

Heute soll es darum gehen, aus welchem Grunde bzw. wo eine mögliche Ursache zum aktivieren eines solchen Notfallmanagements liegen könnte.

Warum gehen Industrienationen weltweit mit ca. 1,5 Milliarden Menschen in den Notfallmodus?

Weiterlesen: Kolumne von RR - 2.Ausgabe

22.3.2020

Es fühlt sich an wie ein Belagerungszustand. Groitzsch wird belagert. Aktuell und offiziell von einem Virus, dem „Corona-Virus“.
Der französische Präsident spricht von einem Krieg gegen das Virus, unsere Bundes – „Mutti“ meint, dass die aktuelle Situation, die kritischste und ernsteste Situation seit Ende des zweiten Weltkrieges ist.
Die Läden sind zum allergrößten Teil geschlossen, nur die notwendige Versorgung wird gewährleistet. Geöffnet haben beispielweise Lebensmittelverkaufsstellen, Banken, Tankstellen, Apotheken, Zeitungsläden, Post und Dienstleistungserbringer ohne nennenswerten Publikumsverkehr.
Wir sollen möglichst alle zu Hause bleiben und nur notwendige Besorgungen erledigen und dabei Abstand halten mindestens ein Meter. Bei den Fußwegen in Groitzsch wird das schon problematisch, aber anderseits sind auf der Straße kaum Autos anzutreffen.
Man sollte es vermeiden in der Öffentlichkeit zu husten oder zu niesen, böse Blicke oder unpassende Bemerkungen sind garantiert.
Die Stimmung ist allgemein gespannt, die Menschen versuchen ruhig zu bleiben.
Nur wenige gehen langsam, die meisten sind sehr nervös unterwegs. Was mögen sie sich denken … „nur so schnell wie möglich nach Hause, damit mich der Virus nicht erwischt.“?
Eine dystopisch wirkende Situation, ein Szenario wie aus einem SF-Film aus den siebziger Jahren. Vielleicht erinnert sich noch jemand an den Film „… Jahr 2022 … die überleben wollen“ aus dem Jahr 1973.
Das Internet ist ebenfalls gedrosselt, Streaming geht gerade noch so. Ist ja auch nachvollziehbar, die Nachfrage nach Unterhaltung ist gestiegen, die gut angebundenen Regionen nehmen den schlechter angebundenen Regionen sonst die Bandbreite weg.
Ich bin ja sehr gespannt, wie sich dieses Thema weiterentwickelt.
Man kann in dieser Zeit ja auch mal was für sich selbst tun. Ein oder mehrere gute Bücher lesen beispielsweise. Vom Hörensagen habe ich erfahren, dass der Trend eindeutig zum Zweitbuch geht, vielleicht ist in dieser Zeit auch mehr möglich.
Ich habe mir einige Perry-Rhodan-Bücher zugelegt, um meinen persönlichen Shutdown entspannt genießen zu können und in weiser Voraussicht den Weinkeller mit genügen Rot- und Weißwein aufgefüllt.
Dem Angriff des Virus kann ich so mit einer angenehmen Weinlaune begegnen.
Ich wünsche euch allen eine gute Zeit …

… dann bis morgen

RR